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Experiment: Kaliumbromid- und Silberchlorid-Lösungen werden gemischt.
Erläutern Sie die Beobachtung. Formulieren Sie die Reaktionsgleichung.
Welches Gleichgewicht stellt sich ein? Was ist Zweck solcher Reaktionen?

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Löslichkeit bedeutet eine Dissoziation zu Ionen in der wässrigen Lösung

Nun überlege man, was miteinander reagieren mag ...

Chlor mit der höchsten (in diesem Versuch vorkommenden Stoffen) Elektronegativität wird sich um das Ion mit der geringsten (in diesem Versuch vorkommenden Stoffen) Elektronegativität "bemühen" - also könnte vermutet werden, dass Kaliumchlorid entsteht.

Kaliumchlorid ist sehr gut löslich in Wasser und bildet eine farblose Lösung.

Es wird daher Silber mit Brom reagieren, dabei entsteht Silberbromid, was wiederum sehr schlecht in Wasser löslich ist und deswegen ein ockerfarbenes Praecipitat bildet.

$$ KBr (aq) +AgCl(aq) \rightarrow K^+ +Br^- +Ag^++Cl^- \rightarrow KCl(aq) +AgBr \downarrow$$

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Liegt dann zwischen dem

Ag+ + Br- ⇌ Ag Br ↓

Ein Fällungsgleichgewicht vor?

Warum ist Kaliumchlorid sehr gut in Wasser löslich,

und Silberbromid sehr schlecht in Wasser löslich?

Das ist schwer exakt vorherzusagen.

Grundsätzlich ist ein Salz schwer löslich, wenn es eine hohe Gitterenergie hat.

Man kann ja die Faustregel:

"Elemente der selben Hauptgruppe verhalten sich ähnlich"

anwenden.

Natriumchlorid ist sehr gut in Wasser löslich und farblos.

Natrium und Kalium sind in der selben Hauptgruppe (HG 1).

Somit ist Kaliumchlorid auch sehr gut in Wasser löslich und farblos.

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