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Aufgabe:

Olivenöl ist ein Gemisch aus Fettmolekülen. Fettmoleküle sind Verbindungen aus dem dreiwertigen Alkohol Glycerin und 3 Fettsäuren. (=langkettige Carbonsäuren). Fettsäuren sind aufgrund ihrer langen Kohlenwasserstoff-Reste hydrophob.

Der Stoff Glycerin C3H8O3 ist aber sehr gut wasserlöslich.


Wie bezeichnet man die vorherrschenden zwischen-molekularen Kräfte zwischen den Fettsäure-Molekülen?

Geben Sie an, welche zwischen-molekularen Kräfte zwischen Glycerin-Molekülen und Wassermolekülen vor allem wirksam werden.


Zeigen Sie diese Wechselwirkungen zwischen einem Glycerin-Molekül und Wassermolekül anhand von LEWIS-Formeln und geeigneten Hilfslinien.


Problem/Ansatz:

Die erste Frage habe ich mit: Van-der-Waals-Kräften beantwortet.

Die zweite Frage habe ich mit: Van-der-Waals-Kräfte, Dipol-Dipol-Kräfte und Wasserstoff-Brücken

Die dritte Frage ist diese Skizze hier:

Unbenannt.PNG

Stimmt das alles so? Ich habe leider keine Lösung von der Lehrerin bekommen.

von

1 Antwort

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Salut Atorian,


die beiden ersten Aufgaben hast du völlig richtig beantwortet, super !

Zeigen Sie diese Wechselwirkungen zwischen einem Glycerin-Molekül und Wassermolekül anhand von LEWIS-Formeln und geeigneten Hilfslinien.


zeichnung.png


                                                            (Quelle: Eigene Grafik)

Anmerkungen zu meiner Skizze: Sämtliche Partialladungen müssen natürlich mit δ+ oder δ- bezeichnet werden, was mir mit dem vorhandenen Tool aber leider nicht möglich war. Desweiteren habe ich bei Glycerin nur eine der 3 wichtigen OH - Gruppen näher ausgeführt, um die Bildung von Wasserstoffbrücken mit einem umgebenden Wassermolekül zu zeigen. In deiner Zeichnung hast du diese wichtigen Verbindungen leider nicht berücksichtigt. Je mehr Hydroxygruppen in einem Molekül vorhanden sind, desto mehr Wasserstoffbrückenbindungen können selbstverständlich ausgebildet werden.

Vielleicht bei Glycerin noch ein Wort zu den Ladungen: Sauerstoff besitzt eine weitaus stärkere Elektronegativität als Wasserstoff und Kohlenstoff, kann somit Elektronen stärker anziehen und dadurch eine negative Partialladung gewinnen. Durch diese unsymmetrische Verteilung der Elektronen entlang der C - O - H - Bindung entsteht ein molekularer Dipol.

Van - der - Waals - Kräfte habe ich übrigens nicht eingezeichnet, da sie immer und überall in mehr oder weniger ausgeprägter Form vorhanden sind.



Viele Grüße ;)

von 21 k

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