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Reaktivität der Elemente anhand der Elektroaffinität und Elektronegativität erklären

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Salut,


Reaktivität der Elemente anhand der Elektroaffinität und Elektronegativität erklären

die Elektronegativität EN ist ein Maß für das Bestreben eines Atoms, innerhalb eines Moleküls Bindungselektronen anzuziehen. Zur Abschätzung der Reaktivität der Elemente ist sie die zentrale Kenngröße. Wenn du nun im Periodensystem schaust, so nimmt innerhalb einer Gruppe die EN von oben nach unten ab und innerhalb einer Periode von links nach rechts zu. Darüberhinaus ist die EN eines Atoms umso größer, je größer dessen Elektronenaffinität ist.

Was nun die Reaktivität der Elemente betrifft, so kann man sagen, dass Elemente mit sehr hoher oder sehr niedriger EN besonders reaktiv sind, was dann auch genau auf die Elemente der I. und VII. Hauptgruppe zutrifft. Alkalimetalle ( I. Hg ) entzünden sich zum Teil von selbst an der Luft und Halogene ( VII. Hg) sind ebenfalls sehr leicht zur Reaktion zu bringen. Elemente der IV. oder V. Hg hingegen sind weit weniger reaktiv. Je mehr man sich also von den äußeren Rändern des PSE fortbewegt, desto mehr sinkt die Reaktivität oder anders ausgedrückt: Je kleiner der Abstand eines Hauptgruppenelementes zum nächstgelegenen Edelgas, desto reaktiver ist dieses Element.

Die Reaktivität eines Elementes ist aber natürlich auch stets abhängig von der Art bzw. Beschaffenheit des Reaktionspartners und den herrschenden Reaktionsbedingungen. So zeigt sich Sauerstoff beispielsweise sehr reaktiv gegenüber Caesium, aber wenig reaktiv gegenüber Chlor.


Viele Grüße

von 10 k

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