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Aufgabe: Welche Lösung kann ich für den Zinkstab nehmen?

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Salut,


stell dir vor, du würdest zwischen die Elektroden einer galvanischen Zelle einen Spannungsmesser schalten, so würdest du nur das komplette Zellenpotential messen, nicht aber die separaten Beiträge von Anode und Kathode. Ist nun aber festgelegt, dass ein ganz bestimmtes Redoxpaar (H+ / H2) in seinem Standardzustand ein Elektrodenpotential von E0 = 0,00 V besitzt, so kann man das gesamte Zellenpotential dem zweiten Redoxpaar zuordnen.

Diese Bezugs- oder Referenzelektrode mit dem Elektrodenpotential 0,00 V ist die Standardwasserstoffelektrode, die man also mit jeder beliebigen Halbzelle zusammenschließen und dadurch wiederum deren Redoxpotential messen kann. Den Aufbau der Elektrode kannst du dir so vorstellen, dass ein Platinblech in eine 1- molare Salzsäurelösung bei einer Standardtemperatur von 25°C eintaucht und von Wasserstoff unter einem Standarddruck von 1013 mbar umspült wird. Es entsteht dabei ein bestimmtes Reaktionsgleichgewicht zwischen dem Wasserstoff und den Oxoniumionen.

Der potentialbildende Vorgang sieht folgendermaßen aus:

H2  +  2 H2O  ⇌   2 H3O+  +  2e-  

Wird also eine Elektrode mit unbekanntem Elektrodenpotential über eine (mit beispielsweise Kaliumnitratlösung gefüllte) Salzbrücke gegen eine Standardwasserstoffelektrode geschaltet, werden entweder H3O+ - Ionen zu H2 reduziert oder aber H2 zu H3O+ oxidiert.


Mögliche Lösung für den Zinkstab: Zinksulfat - 7 - hydrat, also ZnSO4 • 7 H2O.


Viele Grüße :)

von 12 k

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