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Guten Abend zusammen


ich weiss leider nicht wie ich hier den pka berechnen kann:

100 ml einer Lösung einer schwachen Säure werden mit 0,1 N (NaOH) f=(0,9380) titriert. Bis zum Äquivalenzpunkt werden 10,66 ml Maßlösung verbraucht. Bei einem Vebrauch von 10 ml wurde ein ph wert von 8,800 gemessen. Berechnen Sie pka Säurekonstante der Säure.


Ich hab zwar ein paar ANsätze komme aber leider nicht weiter. Ich weiß das vor den Äquivalenzpunkt die Puffergleichung verwendet werden

ph=pks+log([A-]/[HA])  bzw ph=pks+ log (SToffmenge von Base/Soffmenge vonSÄure)(und das am Äquivalenzpunkt gilt n(Säure)= n(PMaßlösung also hier NaOH) und das Volumen muss ja auch mit betrachtet werden aber komme leider nicht weiter hoffe mir kann da jemand helfen

von

Kann mir bitte jemand nur einen Anstaz geben wie man das rechnen kann oder was ich falsch gemacht habe

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Hi, here chemweazle,

100 ml einer Lösung einer schwachen Säure werden mit 0,1 N (NaOH) f=(0,9380) titriert. Bis zum Äquivalenzpunkt werden 10,66 ml Maßlösung verbraucht. Bei einem Vebrauch von 10 ml wurde ein ph wert von 8,800 gemessen. Berechnen Sie pka Säurekonstante der Säure.
[NaOH] = 0,1 mol / l * 0,938 = 0,0938 mol / l = 0,0938 mmol / ml

Bei dem Verbrauch von V(NaOH) = 10 ml, wurde der pH-Wert gemessen, dieser Punkt liegt im Diagramm, wenn man eins hätte, noch im sog. Pufferbereich, aber knapp vor dem steilen Anstieg.
Den steilen Anstieg, ja Sprung, mit der fast unendlich hohen Steigung, im Diagramm erreicht man schon durch Zugabe von 1-2 Tropfen, das sind hier in diesem Beispiel die 0,66 ml.

Zu
Ich hab zwar ein paar ANsätze komme aber leider nicht weiter. Ich weiß das vor den Äquivalenzpunkt die Puffergleichung verwendet werden

ph=pks+log([A-]/[HA])  bzw ph=pks+ log (SToffmenge von Base/Soffmenge vonSÄure)(und das am Äquivalenzpunkt gilt n(Säure)= n(PMaßlösung also hier NaOH) und das Volumen muss ja auch mit betrachtet werden aber komme leider nicht weiter hoffe mir kann da jemand helfen
Genau, bei dem Konzentrationsverhältnis kürzt sich das Volumen des Aliquotes heraus.

Also, pH=pks+log([A(-)]/[HA]) = ph=pks+log[n(A(-)) / n(HA)]

Auch noch sehr hilfreich ist jetzt die Substitution von der Gleichgewichtsstoffmenge n(HA), der konjugierten Säure durch die Einwaagestoffmenge, Startstoffmenge oder Ausgangsstoffmenge der Säure n0(HA) abzüglich der Stoffmenge der konjugierten Base n(A(-)). Natürlich gilt das nur für den Pufferbereich.

n(HA) = n0(HA) - n(A(-))

$$pH = pks + log_{10}\left(\dfrac{n(A^{(-)})}{[n^{0}(HA) - n(A^{(-)})]}\right)$$

$$pks = pH - log_{10}\left(\dfrac{n(A^{(-)})}{[n^{0}(HA) - n(A^{(-)})]}\right)$$

$$pks = pH +  log_{10}\left(\dfrac{[n^{0}(HA) - n(A^{(-)})]}{n(A^{(-)})}\right)$$

Beim Äquivalenzpunkt(Equivalenzpunkt) gilt: Die Stoffmenge des verbrauchten Natriumhydroxides ist gleich der Einwaagestoffmenge der schwachen Säure.

n(NaOH)(verbraucht) = n0(HA) = [NaOH] * V(NaOH) = [0,0938 mmol / ml] * 10,66 ml

Beim Punkt p Im Pufferbereich, wo der pH-Wert gemessen und der Verbrauch an Natronlauge V(NaOH) = 10 ml betrug, gilt:
Die Stoffmenge an verbrauchtem Natriumhydroxid entspricht der Stoffmenge an erzeugter konjugierter Base.

n(NaOH)(verbraucht) = n(A(-)) = [NaOH] * V(NaOH) = [0,0938 mmol / ml] * 10 ml

Nun kann man ja auch die Gleichgewichts-Stoffmenge an konjugierter Säure, n(HA), also die Differenz aus der Einwaagestoffmenge der Säure und der Stoffmenge der konjugierten Base bilden.

n(HA) = n0(HA) - n(A(-))

n0(HA) - n(A(-)) = [0,0938 mmol / ml] * 10,66 ml - [0,0938 mmol / ml] * 10 ml

$$v = \dfrac{[n^{0}(HA) - n(A^{(-)})]}{n(A^{(-)})} = \dfrac{ (10,66 - 10) ml \cdot [0,0938 mmol / ml]}{10 ml\cdot [0,0938 mmol / ml]}$$

$$v = \frac{(10,66 - 10) ml}{10 ml}$$

$$v = \frac{(10,66 - 10)}{10} = \frac{0,66}{10} = 0,066$$

log{v} = - 1,18    gerundet
pks = pH + log{v}

pks = 8,8 + - 1,18 = 7,62

von

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